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Sehenswürdigkeiten
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Sehenswürdigkeiten

Wiens wichtigste Sehenswürdigkeiten

Der Ring / Die Ring Straße

Es liegt 150 Jahren zurück, dass Wiens massive Stadtmauern und Bastionen durch die großzügig angelegte, mit Bäumen gesäumte Ring Straße ersetzt wurden, die den historischen Stadtkern umschließt. Entlang der Ring Straße befinden sich Andenken an die ehemalige österreich-ungarische Macht, allem voran die Hofburg (die mittlerweile die Spanische Hofreitschule, die Wiener Sängerknaben, die Nationalbibliothek, sieben Museen, ein Schmetterlingshaus, das Präsidentschaftsbüro und ein OECD-Konferenzzentrum beherbergt), die Staatsoper, das Burgtheater, das Wiener Rathaus, das Parlament, das belebte Museumsquartier, das Kunst- und Naturhistorische Museum, die Karlskirche, die Votivkirche, die Börse und vier Universitäten. Eine Straßenbahn kreist um das Stadtzentrum (täglich von 10:00 – 18:00 Uhr alle 30 Minuten) und ist ein absolutes Muss für jeden Wien-Touristen. Kaufe dein Ticket direkt in der Bim (Original Wiener Ausdruck für Straßenbahn) – eine Runde kostet € 6 und dauert 30 Minuten oder kaufe ein 24-Stunden Kombi-Ticket um € 14, gültig für alle Öffis und die Ring-Runde.

 

 

 

Innenstadt 

Von der Oper und der Tourist Info ausgehend läuft die Fußgängerzone Kärntner Straße auf Wiens Hauptattraktion, den Stephansdom, zu – dieser ist seit 1147 fast durchgängig in Bauarbeiten eingebunden. Der Nordturm ist immer noch unfertig, aber der Ausblick vom Südturm ist den mühsamen Aufstieg wert. Die Katakomben im Keller verwahren die Innereien von 56 Angehörigen der königlichen Familie und einigen Kindern. Das Haus, in dem Mozart lebte, liegt hinter der Kathedrale in der Domgasse 5 (täglich geöffnet 10:00 – 19:00 Uhr). Westlich des Stephansplatzes ist die Fußgängerzone Graben mit der Pestsäule in dessen Mitte. Auf der linken Seite in der Dorotheergasse sind das berühmte Café Hawelka und das Jüdische Museum. Geradeaus, auf der rechten Seite des Grabens ist der Petersplatz mit einer weiteren Kirche (Peterskirche). Das Ende des Grabens wird vom Kohlmarkt (links sind das Café Demel und das Café Griensteidl) und Tuchlauben (rechts) gekreuzt – das hier ist auch der Weg zum früheren jüdischen Viertel. Geradeaus führt die Naglergasse zu den Plätzen Am Hof und Freyung. Nördlich des Stephansdoms ist die Rotenturmstraße mit einer guten Pizzeria (Bizi Bizi) und Wiens bestem Eis (Zanoni & Zanoni). Am Ende der Straße liegt der Schwedenplatz mit dem berühmt-berüchtigten Bermudadreieck in den mit Kopfsteinpflaster ausgelegten Seitenstraßen.

 

 

 

Hundertwasserhaus

Obwohl die meisten Architekten es eine „bemalte Scheune“ nennen (vielleicht weil Friedensreich Hundertwasser, der gerade Linien einfach hasste, selbst kein Architekt war), ist dieses soziale Wohnprojekt zu einem von Wiens meistbesuchten Sehenswürdigkeiten avanciert. Bitte beachte, dass dies hier NICHT das Museum ist, sondern dort die Leute WOHNEN, also bitte komm zu Besuch (=benimm dich). Wenn du davon nicht genug kriegen kannst, gibt es ein ähnlich gestaltetes Museum mit einem netten, aber etwas überteuerten Café auf der Weißgerber Lände (nur ein kleiner Spaziergang) und eine Müllverbrennungsanlage bei der U4/U6-Station Spittelau.

 

 

 

Schloss Schönbrunn

Schloss Schönbrunn mit seinen angrenzenden Gebäuden und weiten Gärten ist europaweit einer der wichtigsten barocken Strukturen dieses Typs. Im 17. Jahrhundert wurde der bestehende Zoo (der älteste Europas!) erweitert. Das Besondere an Schönbrunn liegt in dem originalen Interieur aus dem 18. Jahrhundert ebenso wie der barocken Gartenlandschaft, die weitgehend unverändert erhalten ist.

www.schoenbrunn.at

 

 

 

Zentralfriedhof und St. Marxer Friedhof 

Der Tod mag in anderen Ländern günstig kommen, aber das Leben eines Österreichers war nichts wert, wenn er sich kein luxuriöses Begräbnis leisten kann – sagt man. Es gibt zwar keine Pyramiden (noch nicht), aber alles andere, was es an letzten Gedenkstätten so gibt. Der Zentralfriedhof wurde 1874 eröffnet und ist bei weitem Wiens größte Grabstätte. 2.500.000 Menschen wurden hier innerhalb der letzten 134 Jahre begraben. Es gibt eine eigene Abteilung (Ehrengräber), in der Komponisten, Schriftsteller, Künstler und Politiker begraben sind, so zum Beispiel Brahms, Schubert, Strauss und Beethoven. Nicht so riesig, aber noch schöner ist der St. Marxer Friedhof (Mozart ist dort begraben). Steig in die Straßenbahnlinie 71 am Schwarzenbergplatz und vor der Autobahnbrücke wieder aus, gegen die Fahrtrichtung und nach links.

 

 

 

Prater und Donauinsel

Der Prater Vergnügungspark ist eine Wiener Institution. Seine Hauptattraktion ist das 65 Meter hohe Riesenrad, das über die andern 200 Attraktionen ragt – so zum Beispiel Geisterbahnen, Go-Karts Hochschaubahnen und Karussells. Außerdem liegt hinter dem Vergnügungspark ein riesiges Parkareal, eines der Erholungsgebiete der Wiener Einheimischen.
21 km lang und bis zu 250 m breit ist die Donauinsel – ein Traum für Jogger und Skater, und die Sonnenanbeter hängen am “Copa Kagrana” Strand ab. Sommerabende werden mit Steak, Wein und Tanzen bis zum Sonnenaufgang zelebriert. Jährliches Highlight ist das Donauinselfest: Österreichs größtes Open Air Festival, das jährlich mit 3 Millionen Besuchern und 2.000 Künstlern aufwarten kann – mit allen Musikrichtungen auf unzähligen Bühnen. Bei freiem Eintritt, aber durchaus saftigen Preisen bei Essen und Getränken. Es ist auch okay, deine eigene Verpflegung mitzubringen (keine Glasflaschen aus Sicherheitsgründen).
Auf stadtauswärts gewandter Seite der Insel entsteht eine neue Wirtschaftszone rund um das Vienna International Centre und dem United Nations Gebäude. Viele langweilige gerade Linien für langweilige Architekten!