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Die München Story
@ womBar Munich

Die München Story

Beer rules!

Wer an München denkt, denkt unweigerlich auch an Bier. Für viele Besucher der Stadt ist es auch das Einzige woran sie sich später noch erinnern können. Wie eng aber die Bande zwischen dem Gerstensaft, der Gesellschaft und sogar dem Staat sind, ist wirklich einzigartig. Ein paar Details.

Eines der sensibelsten Themen in Bayern je her ist der Bierpreis. 1844 erhöhte König Ludwig den Bierpreis um 1 Pfennig. Infolge brach der erste große Volksaufstand in der königlichen Hauptstadt aus. Vier Tage lang stürmten zehntausend Bürger Bräuhäuser, randalierten und belagerten den königlichen Palast. Der König musste schließlich nachgeben und den Bierpreis wieder senken. Die Information am Rande: Eine Woche zuvor wurde auch der Brotpreis erhöht, diese Preissteigerung wurde aber vom Volk hingenommen.

Der Bierpreis steigt heute jährlich. In der freien Marktwirtschaft kriegt man das leichter durch. Sollte es wider Erwarten aber zu Aufständen kommen, könnte der Freistaat zur Not jedoch in die wirtschaftlichen Mechanismen eingreifen.

Das Staatliche Hofbräuhaus in München ist ein Staatsbetrieb des Freistaates Bayern. Das Hofbräuhaus verfolgt als Franchise-Geber das Ziel weltweit Hofbäuhäuser zu etablieren. Indirekt betreibt also der Freistaat Bayern Bierlokale in England, Ungarn, Südafrika, Thailand, China, Korea, Japan und den USA. Ein Imperialismus der anderen Art.

Üblich sind Staatsbetriebe weltweit bei Geldinstituten und Versicherungen, sowie im Bau- und Verkehrswesen, oder der Krankenversorgung. In Bayern ist das Bier also genauso wichtig wie eine funktionierende Krankenversorgung, ein funktionierendes Straßen- und Verkehrsnetz oder die Liquidität des Landes.

Als Einstieg in die bayrische Kultur empfehlen wir also, erst einmal in unserer womBar ein großes Bier zu bestellen.