Charity
Daily, we have people from all over the world staying as our guests in our hostels. We have travelled a lot ourselves and have also come to see parts of the world in which people live in great poverty. We do not only want to speak about social responsibility, we want to act on it.

Charity

Unterstützung für Kinder

Kindernothilfe

Kindernothilfe

Täglich kommen Menschen aus aller Welt zu uns in unsere Hostels in Berlin, Budapest, London, München und Wien. Wir sind selbst in viel gereist und haben in vielen Teilen der Welt gesehen wie Menschen in großer Armut leben. Wir wollen nicht über soziale Verantwortung sprechen, wir wollen darauf eingehen.

Wir begannen damit in einzelne Projekte zu investieren, nachdem aber wir sind auf die “Kinder in Not” gestoßen sind, haben wir uns entschieden, unsere Unterstützung auf einige ihrer Projekte langfristig zu konzentrieren. Kinder haben eine sehr schwache Position in vielen Gesellschaften und mit unserer Unterstützung hoffen wir ihnen einen Start in eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Wir unterstützen Projekte in Indien, Bangladesch, Ruanda und Thailand
(Marcus Praschinger / Sascha Dimitriewicz)

Projekte, die wir unterstützen:

In Asien:

Kindernothilfe Bangladesh

Kindernothilfe Bangladesh

Rehabilitations- und Bildungszentrum für vertriebene schwangere Mädchen und Frauen in Dhaka / Bangladesch. Die Einrichtung, in der Hauptstadt Dhaka liegt, ist ein Zufluchtsort für Mädchen und Frauen aus ganz Bangladesch, die ungewollt schwanger geworden sind und deshalb aus ihren Familien vertrieben wurden. Diese Mädchen sind meist zwischen 14 und 20 Jahre alt, aber auch jüngere Mädchen oder Frauen suchen Zuflucht und werden betreut. Das Zentrum bietet diesen misshandelten, unverheirateten, schwangeren Frauen nicht nur Sicherheit und die Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse, sondern auch eine umfassende medizinische Versorgung.

Die meisten ungebildeten Mädchen lernen während ihres Aufenthalts lesen, schreiben und rechnen; Außerdem können sie an berufsspezifischen Schulungen teilnehmen. Nach der Geburt entscheiden die Mädchen selbst, ob sie ihre Babys im Zentrum lassen und zu ihren Familien zurückkehren wollen oder ob sie, sofern möglich, in einer Wohngemeinschaft mit anderen Müttern aus dem Zentrum zu leben. Im Durchschnitt leben 35 junge Frauen und 25 Kinder in dieser Einrichtung.

Beseitigung von Kinderarbeit durch gemeinschaftsbasierte Intervention in Tiruppur, Indien. Kinderarbeit ist leider immer noch sehr häufig in Indien, besonders in der Textilindustrie. Viele Frauen und Kinder leiden unter schlechten Arbeitsbedingungen und erhalten oft nur nach Monaten harter Arbeit ihren sehr niedrigen Lohn. Oft sind es ihre Familien, die sie zur Arbeit schicken oder Rekrutierer, die Kinder auf die Straße bringen. Dieses Projekt unterstützt eine Partnerorganisation, die mit lokalen Community-Mitarbeitern zusammenarbeitet, um für das Problem zu sensibilisieren. Außerdem bauen sie Night Centers, wo die Kinder andere Kinder treffen, über ihre Situation sprechen, Hilfe suchen können, aber einen sicheren Hafen haben, in dem sie spielen, Freunde finden und einfach nur ein Kind sein können. Im Moment bieten die 25 Night Centers über 750 Kinder Zuflucht.
Um das Bewusstsein für Kinderarbeit in der Öffentlichkeit zu schärfen, finanziert die Partnerorganisation auch Kinder Komitees und Kinderparlamente, die öffentliche Veranstaltungen und rechtliche Informationskampagnen über die Kinderrechte organisieren.

HIV-Prävention und medizinische Hilfe für Kinder mit HIV, Waisen und Minderheiten in Mae Sai, Thailand. Die Grenzregion zu Myanmar ist eine Drehscheibe für Menschenhandel. Der Menschenhandel bringt eine große HIV-Epidemie in der Region mit sich. Viele Kinder leiden direkt oder indirekt an dieser weit verbreiteten Krankheit, sei es durch eine Infektion oder den Verlust ihrer Eltern. Das Projekt unterstützt derzeit 20 Kinder, die medizinische Hilfe benötigen, sowie 42 Familien, die mit HIV-Infektionen leben. Im Jahr 2017 wurde das Waisenhaus zertifiziert und renoviert, um den neuen, strengeren gesetzlichen Anforderungen der Behörden gerecht zu werden.

In Afrika:

Kindernothilfe Ruanda

Kindernothilfe Ruanda

Hilfe zur Selbsthilfe für Frauen und Waisen in Butare, Ruanda.

Mit fast 90.000 Einwohnern ist Butare die zweitgrößte Stadt in Ruanda. Der Völkermord im Jahr 1994, bei dem fast eine Million Tutsi und gemäßigte Hutu getötet wurden, hat tiefe Narben hinterlassen und die meisten sozialen Strukturen zerstört. Mehr als 86% der Bevölkerung der Provinz Butare leben unter der Armutsgrenze. Die Anzahl der Waisen ist besonders hoch.

Nach dem Selbsthilfeprinzip soll dieses Projekt Frauen dazu befähigen, ihre wirtschaftliche Situation zu stärken, ihnen helfen ihre Familien zu versorgen und ihren Kinder den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Allein im vergangenen Jahr hat die Partnerorganisation neben den bestehenden 100 Selbsthilfegruppen 180 neue Selbsthilfegruppen gegründet. Rund 5600 Frauen und über 16000 Kinder profitieren von der Arbeit dieser Gruppen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Projekts ist die Sensibilisierung für Kinderrechte in der Region, insbesondere bei den lokalen Entscheidungsträgern.

Erfolgreich abgeschlossene Projekte, die wir unterstützt haben:

In Europa:

Kindernothilfe Russia

Kindernothilfe Russia

Hilfe für HIV / AIDS-infizierte Kinder
und Eltern in St. Petersburg

St. Petersburg ist eine der Städte, in welcher der radikale politische und wirtschaftliche Wandel nach 1989 am negativsten sichtbar ist. Wirtschaftlich erfolgreiche Neureiche stehen im Kontrast zu einer breiten Masse armer Bevölkerung. Massenarbeitslosigkeit, familiäre Probleme, Alkoholismus, Kriminalität und Drogenmissbrauch sind einige Schlüsselbegriffe, um die Probleme der Metropole zu beschreiben. Vor allem in den großen Städten Russlands ist die Zahl der HIV-Infizierten in den letzten Jahren dramatisch angestiegen.

75 Prozent der HIV-Infizierten sind in den letzten zehn Jahren mit dem Virus infiziert worden. Seit 1989 arbeitet die “Kindernothilfe” mit dem Partner “Innovations” in St. Petersburg. Das neueste Projekt ist die Betreuung von Säuglingen, die im Krankenhaus Nr. 3. Bis Anfang 2007 wurden mehr als 2.336 Babys von HIV-infizierten Müttern geboren, 346 davon im Jahr 2006. Etwa 18% der Babys werden von ihren Müttern verlassen.

Bis 2003 wurde diesen Kindern keine medizinische Versorgung gewährt. Viele von ihnen leiden bereits nach wenigen Monaten an Hospitalismus. Hauptziel des Projekts war es, den überforderten Frauen zu helfen, unter den gegebenen Umständen und ein ideales Umfeld für ihre Kinder zu schaffen. Zu diesem Zweck wurde im September 2007 der Kindergarten “Der kleine Prinz” eröffnet. Der Kindergarten hat eine Kapazität für 20 Kinder, denen je nach Alter eine pädagogisch unterstützte Entwicklung gewährt wird.

Seit 2017 ist der Kindergarten nicht mehr auf weiter Förderungen angewiesen.

In Central America:

Kindernothilfe Hoduras

Kindernothilfe Honduras

Kinderdorf Renacer mit projektbezogener Grund- und Hauptschule in Honduras

Cofradia hat 2.000 Einwohner und gehört zum Bezirk Francisco Morazan. Im Kinderdorf “Hogar Renacer” wurden ca. 50 Kinder rund um die Uhr betreut. Sie kommen aus extrem armen und oft zerrütteten Familien, die in den Vororten leben. Auch Kinder, die aus ihren Häusern vertrieben wurden und Waisen sind integriert.

Im Jahr 2000 wurde neben dem 1993 gegründeten Gymnasium mit Berufsschulunterricht eine projektbezogene Grundschule für die Kinder aus dem Kinderdorf auf dem Grundstück der Organisation eingerichtet. Dort wurden auch die Kindergärten des Kinderdorfes untergebracht und Kinder aus der Gemeinde ausgebildet. Im Jahr 2005 haben 196 Kinder und Jugendliche die Vor-, Haupt- und Realschule besucht. Die unterstützten Kinder sind zwischen 3 und 18 Jahren alt und werden von ca. begleitet. 40 Mitarbeiter.
Mittlerweile überlebt das Projekt ohne die Förderungen.