TESTIMONIAL

"Spitzen Komfort und Sauberkeit kombiniert mit einer gut besuchten Party Bar machen Wombats wirklich besuchenswert. Hier treffen sich die coolen Kids – wenn sie an sowas uncooles als Buchen denken."
Lonely Planet

womNews

wombats is going east

Opening wombats CITY HOSTEL BUDAPEST in June 2012

24.02.2012, [mehr]

Soziales Engagement

Hilfe für Kinder

Tagtäglich haben wir Menschen aus der ganzen Welt in unseren Hostels in Wien, München und Berlin zu Gast. Unsere Mitarbeiter und wir selber sind viel gereist und waren auch in Regionen, in denen Menschen in großer Armut leben. Wir reden nicht nur von sozialer Verantwortung, sondern möchten diese auch leben.


Wir haben bis Dato oft Einzelprojekte unterstützt, haben uns aber jetzt entschlossen Projekte langfristig und nachhaltig zu begleiten. Zur Kindernothilfe sind wir durch Gespräche und Recherche im Internet gekommen. Kinder sind, wie wir wissen, immer das schwächste Glied in der Kette und diesen hoffen wir mit den Patenschaften einen Start in eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Die Projekte, die wir ab sofort unterstützen sind in St. Petersburg, Bangladesch, Ruanda und Honduras und benötigen derzeit dringend Paten. Wir werden weitere Hostels eröffnen und haben vor zu jeder Eröffnung eine weitere Patenschaft zu übernehmen. (Marcus Praschinger/Sascha Dimitriewicz)

Unterstützte Projekte:

In Mittelamerika:

Kinderdorf Renacer mit projekteigener Grund- und
Sekundarschule in Honduras

Cofradia hat 2.000 EW und wir dem Bezirk Francisco Morazan zugeordnet. Im Kinderdorf "Hogar Renacer" werden ca. 50 Kinder rund um die Uhr betreut. Sie kommen aus extrem armen und oftmals zerrütteten Familien, die in Randgebieten der Hauptstadt leben. Es werden auch Kinder aufgenommen, die von ihren Eltern verstoßen wurden, sowie Waisenkinder.

Im Jahr 2000 wurde neben der im Jahr 1993 gegründeten Sekundarschule mit berufsbildenden Kursen auch eine projekteigene Grundschule auf dem Grundstück der Einrichtung gegründet, in die die Kinder aus dem Kinderdorf als auch aus der Gemeine gehen. Im Jahr 2005 besuchten 196 Kinder und Jugendliche die Vor-, Grund- und Sekundarschule. Die unterstützten Kinder sind zwischen 3 und 18 Jahre alt und werden von ca. 40 MitarbeiterInnen begleitet.

In Asien:

Rehabilitations- und Ausbildungszentrum für verstoßene schwangere
Mädchen und Frauen in Dhaka / Bangladesch

Die in der Landeshauptstadt Dhaka gelegene Einrichtung nimmt Mädchen und Frauen aus ganz Bangladesch auf, die ungewollt schwanger geworden sind und von ihren Familien verstoßen wurden. Diese Mädchen sind in der Regel zwischen 14 und 20 Jahre alt, es werden aber auch gelegentlich sowohl jüngere, als auch etwas ältere Mädchen betreut. Das Zentrum bietet missbrauchten, unverheirateten, schwangeren Mädchen neben Schutz und einer Grundversorgung auch eine umfassende medizinische Versorgung.

Die meist ungebildeten Mädchen lernen während ihres Aufenthalts Lesen, Schreiben und Rechnen; zusätzlich können sie an berufsbildenden Kursen teilnehmen. Nach der Entbindung kann das Mädchen entscheiden, ob es ihr Neugeborenes im Zentrum zurücklässt, um zu ihrer Familie zurückzukehren zu können bzw. besteht die Möglichkeit, dass sie von ehemaligen Heimbewohnerinnen in den bereits bestehenden WGs aufgenommen werden. In dieser Einrichtung leben durchschnittlich jeweils 35 junge Frauen und 25 Kinder.

In Afrika:

Hilfe für Waisenkinder durch Selbsthilfegruppen in Butare

Butare ist mit fast 90.000 EW die zweitgrößte Stand Ruandas. Hier haben die Ereignisse des Genozids von 1994, bei dem fast eine Million Tutsi und gemäßigte Hutu umgebracht wurden, tiefe Spuren hinterlassen und die meisten sozialen Strukturen zerstört. Mehr als 86% der Menschen in der Provinz Butare leben unter der Armutsgrenze. Der Anteil an Waisen ist besonders hoch.

Dieses Projekt konzentriert sich auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die durch den Genozid ihre Familien verloren haben. Die Selbsthilfegruppen bestehen aus jeweils rund 15 Mitgliedern, die sich einmal wöchentlich zum Reden, Ideen sammeln, Mut machen etc. treffen. Sie lernen sich gegenseitig zu unterstützen und zu vertrauen.

In Europa:

Hilfe für von HIV/AIDS betroffene Kinder und
Eltern in St. Petersburg

St. Petersburg ist neben Moskau diejenige russische Stadt, in der sich der politische und ökonomische Umbruch nach 1989 am stärksten ausgewirkt hat. Wirtschaftlich erfolgreich Neureiche stehen der verarmten breiten Bevölkerung gegenüber. Massenarbeitslosigkeit, Familienprobleme, Alkoholismus, Kriminalität und Drogensucht sind einige Schlagworte, die die Probleme der russischen Metropole umreißen. Besonders in den Großstädten Russlands ist die Zahl der Menschen, die sich mit HIV infiziert haben, in den letzten Jahren dramatisch angestiegen.

75 Prozent der HIV-Infizierten haben sich in den letzten fünf Jahren angesteckt. Seit 1989 arbeitet Kindernothilfe mit dem Partner Innovationen in St. Petersburg zusammen. Das aktuelle Projekt ist die Betreuung von verlassenen Säuglingen im Hospital Nr. 3. Bis Anfang 2007 wurden in St. Petersburg insgesamt über 2.336 Babies von HIV-infizierten Müttern zur Welt gebracht, 346 davon im Jahr 2006. Ca. 18% der Säuglinge werden von ihren Müttern verlassen.

Bis 2003 wurden diese Kinder über eine allgemeine medizinische Betreuung hinaus nicht gefördert. Viele litten bereits nach wenigen Monaten an Hospitalismus. Hauptziel des Projekts ist es, den überforderten Frauen zu helfen, ihren Kindern eine – unter den gegebenen Umständen – bestmögliche Umgebung zum Aufwachsen zu bieten. So wurde im September 2007 der Kindergarten „Der kleine Prinz“ für 20 Kinder aus HIV-betroffenen Familien eröffnet und ausgebildete PädagogInnen sorgen dafür, dass sich die Kinder altersgemäß entwickeln können.

Grangasse 6, A-1150 Wien, Österreich, Europa, Tel.: +43 1 897 23 36,
Fax: +43 1 897 25 77, office(at)wombats-vienna.at


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