+ 7 Kreuzbergers +
all across X-Berg
Kreuzberg´s Glanzjahre waren in den 80ern, als die ostberliner Bezirke noch in einer anderen Welt lagen. Bewohnt von türkischen Immigranten und Kriegsdienstverweigerern aus Westdeutschland war es ein Biotop seiner eigenen Klasse.
Obwohl viel der Szene in den 90ern weggezogen ist, bleibt Kreuzberg immer noch ein, zwei oder mehr Abende wert.
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Wrangelkiez
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Berlin´s Version von Greenwich Village. Glücklicherweise noch nicht all zu hip, liegt dieser Kiez um die U1 Station Schlesisches Tor.
Essen:

Gut zum Frühstücken ist der Salon Schmück . Für schicke Mädels gibt es einen Secondhandshop im Hinterzimmer.
Café Mir ist auch ein guter Ort für Nachmittagsfrühstücke. Es gibt außerdem köstliche Menüs der Sasion.
Amar ist ein sehr gutes indisches Restaurant: das Essen ist für Berliner Verhältnisse nicht sehr günstig aber dafür die Cocktails! Nettes Ambiente, viele Tische draußen und freundlicher Service.
Chez Gino tischt schwäbisches und elsässisches Essen auf. Der Koch weiß, was er tut.
Burgermeister befindet sich in einer ehemaligen öffentlichen Toilette unter den U-Bahnbögen bei der Station Schlesisches Tor – die Burger haben Ufogröße und sind sehr lecker.
Das beste Eis im Kiez kommt von Aldemir.
TRINKEN:

Sofia ist ein abgefahrenes Saufloch mit unglaublich hässlicher Einrichtung – gelegen in einer ehemaligen türkischen Snackbar. Es gibt Augustiner und Erdinger –Kenner wissen, dass es mit die besten Biere Bayerns sind.
Marabu ist eine gute kreuzberger old-school Rockbar . Ein beliebter Studententreff. Manchmal Partys im Keller.
Freischwimmer ist auf einem Boot - oder sieht zumindest so aus - am Ende der Schlesischen Strasse. Ein malerischer Ort mit asiatischer Küche.
TANZEN:

Die Strasse vom Freischwimmer weiter runter liegt die Arena in einem ehemaligen Busdepot – eine große Konzert- und Clubhalle. Indoorpool im Winter bis Mitternacht geöffnet (Freitag und Samstag bis 3 Uhr morgens) . Ausgeflippte Nachtschwärmer – Berliner Electro und pingelige Türsteher. Abgedrehte Events, siehe www.arena-berlin.de. Eine sehenswerte Location!
Watergate Mittwoch, Freitag und Samstag ab Mitternacht. Terrasse ab 20 Uhr im Sommer – ein perfekter Ort zum chillen am Spreeufer.
Die “Koi Klub Kitchen” teilt sparsam japanische Snacks aus. Ein Club mit manchmal pingeligen Türstehern, Drum´n´Bass, Minimal Techno, Electro und House. Internationale DJs. Teuer. Sonnenbrille nicht vergessen! Keiner kommt hier vor dem Morgengrauen wieder raus.
Lido ist dein Ort, wenn du E-Gitarren über Elektro ohne Gitarren magst.
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Oranienstrasse & Wienerstrasse
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ESSEN:
Günstig und gut ist Spätzle Express - wenn man Spätzle mag.
Wenn nicht, dann hat halt hier Habibi Berlins beste Falafel zu bieten (Ecke Oranienstrasse / Adalbertstrasse) sowie Kreuzburger Berlins beste Hamburger und geile Pommes. (Oranienstrasse 190)
Aki Tatsu Sushi verdient auch eine Erwähnung.
Für etwas "exotische" Küche in Little Turkey wäre Max und Moritz zu empfehlen – typisch deutsche Küche in einer denkmalgeschützten historischen Gaststube.
Yellow Sunshine bietet organisches und vegetarisches --- Fast Food!
TRINKEN:

Oh, äh, da gibt es fast ein bißchen viel.
Um einen Eindruck zu bekommen, wie Kreuzberg in seinen guten alten Punkrocktagen gewesen sein muss, empfiehlt sich die Milchbar.
Franken Bar ist ähnlich aber noch lauter.
Bateau Ivre, the drunken ship , ist ein guter Ort um Leute zu beobachten.
Roses ist ein bizarrer Mix aus Plüsch und Kitsch, Einheimischen und Lonely-Planet-Reisenden, Homos und Heteros.
Täglich geöffnet ab 21 Uhr, obwohl es sich bis Mitternacht meist kaum füllt.
TANZEN:

Das SO36 ist seit 30 Jahren wohl das Flagschiff der berliner alternativen Szene.
Es hat sich von Punk in den 70ern zu New Wave in den 80ern entwickelt. Iggy Pop und David Bowie haben hier gespielt.
Ein Blick aufs Programm lohnt sich, wobei es sich eigentlich doch auch immer auszahlt einfach so hinzugehen..


