One Day in Berlin
Da gibt's schon viel Berlin für einen Tag:
Du hast nur wenig Zeit und willst die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt nicht verpassen? Oder liebst du Herausforderungen? Oder, ähm, was auch immer dich dazu bringt durch die Stadt zu rasen (vielleicht verfolgt dich ja Tarzan-Bär), dies ist unser Routenvorschlag um möglichst viel auf dem Weg mitzunehmen (es sei denn Tarzan-Bär verlangt all deine Aufmerksamkeit).

- Hackesche Höfe © Manfred Brückels
Nach dem du den Blick von unserer Dachterasse genossen hast, geht's los in Richtung Hackescher Markt. Schnapp die einen oder 5 Kaffee (je nachdem, was da letzte Nacht so los war) auf dem Weg entlang Alter und Neuer Schönhauser Strasse .
Am Hackeschen Markt wirf einen Blick auf die Hackeschen Höfe - dem größten geschlossenen Hofareal Deutschlands. Hier gibt's eine Mischung aus kleinen Geschäften, Gastronomie, einem Kino und einem Varieté aber sie beherbergen auch eine große Anzahl an Wohnungen und Büros.
(Wenn du vor Tarzan-Bär wegläufst, dann kannst du dich hier gut verstecken: die große Anzahl an Höfen verwirrt ihn immer!)

- Lustgarten © Achim Raschka
Als Nächstes bietet sich ein Besuch der Museumsinsel an! Nach Überquerung der Spree findet man hier als Erstes den Berliner Dom.
Weiter geht's durch den Lustgarten zu Unter den Linden - eine der bekanntester Prachtstraßen Berlins.
Auf der nördlichen Strassenseite gibt es hier unter Anderem (in dieser Reihenfolge) das Historische Museum, die Neue Wache, die Humboldt Universität und die Stadtbibliothek.
Auf der südlichen Staßenseite befinden sich Kronprinzen- und Opernpalais, gefolgt von der Staatsoper auf dem Bebelplatz. Auf diesem Platz fand die Bücherverbrennung der Nazis am 10. Mai 1933 statt. Unter einem Glassfenster im Boden befinden sich heute leere Bücherregale als Denkmal.
Weiter geht's in Richtung Reichstag - entweder mit dem Bus oder mit einem schönen Spaziergang unter Linden zum Brandenburger Tor - Berlins wohl bekanntester Sehenswürdigkeit.
Mach dein Pflichtfoto vom Brandenburger Tor (außer du hasst Pflichten). Durch das Tor verlieft die Grenze zwischen Ost- und Westberlin und auch die Mauer war hier zu finden!
Durchquert man das Tor von Unter den Linden aus, dann liegt vor einem nun der Große Tiergarten - ein Teil des ehemaligen Westberlins.
(Tarzan-Bear liebt es hier herumzutollen und sich von Baum zu Baum zu hangeln. Es ist sein Reich, vermeide den Park, wenn er in deiner Nähe ist!)
Der Reichstag - Deutschlands altes und neues Parlament - befindet sich rechter Hand.
Nach links kommt man zum Holocaust Denkmal. Es besteht aus 2700 Betonquadern und wurde 2003 bis 2005 erbaut.

- Berliner Philharmonie © Manfred Brückels
Vom Mahnmal aus geht's entlang der Ebertstraße in Richtung Potsdamer Platz und mit dem Bus 200 zum Breitscheidplatz. Die Philharmonie und die Neue Nationalgallerie liegen entlang der Strecke.
In der Nähe des Zoos gibt es viele kleine Restaurants, was sich natürlich hervorragend mit einem Mitagessen verbinden lässt.
(Eisbär Knut ist ein guter Freund von Tarzan-Bär! Er könnte dich verpfeiffen!)
Einen Besuch wert ist auch die Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche.
Sie ist ein Mix aus der 1943 von alliierten Bomben zerstörten alten Kirche und neuen Teilen, die nach dem Krieg um die alten gebaut wurden.

- KaDeWe © Dieter Brügmann

- Sony Center © Andreas Tille
Auch durchaus eindrucksvoll ist ein Besuch des KaDeWe (Kaufhaus des Westens) bevor man den Rückweg zum Potsdamer Platz antritt. Das KaDeWe ist Europas zweitgrößtes Kaufhaus (nach Harrods/London) mit 60.000 m² Verkaufsfläche (ungefähr 9 Fußballfelder) und über 380.000 Artikeln.
(Tarzan-Bär darf das Kaufhaus nicht mehr betreten, nachdem er mal einen kleinen Ausraster in der Schokoladenabteilung hatte! Kleine Verschnaufpause!)
Am Potsdamer Platz wartet das Sony Center mit seiner außergewöhnlichen Architektur auf dem Weg zum Marlene Dietrich Platz. Viele interessante moderne Gebäude stehen hier so herum, hauptsächlich während der 90er Jahre gebaut, in denen dieses Gebiet als eine der größten Baustellen Berlins bekannt war.

- Checkpoint Charlie © Adrian Purser
Auf dem Weg zum Checkpoint Charlie liegt die Topographie des Terrors, ein 1987 gegründetes Open-air Ausstellungs- und Dokumentationsprojekt über die Grausamkeiten des NAZI-Regimes.
Der Checkpoint Charlie war der bekannteste Grenzübergang im geteilten Berlin zwischen 1961 und 1990. Heute steht hier nur noch ein Nachbau des Checkpoints. Das Mauer Museum befindet sich direkt nebenan.
Wenn du gut im Zeitplan liegst, lohnt sich ein Besuch des Jüdischen Museums auf alle Fälle!

- Rathaus ©
Du bist immer noch voller Energie? Dann bist du ein Gewinnertyp! Sonst auch!
Deine Beine tragen dich noch? Ein netter Weg führt am Gendarmenmarkt vorbei in Richtung Alexanderplatz und weiter über die Rathausstraße.
Auf der Rathausstraße kurz hinter der Spree rechts befindet sich das Nikolaiviertel. Hier kann man gut in einem der Brauereien oder Cafés pausieren!
Auf den letzten Metern zum Alexanderplatz liegen Rathaus, Marienkirche und Fernsehturm. Alexanderplatz ist einer der größten Plätze Berlins.
Hat man das Gefühl genug gelaufen zu sein, bietet sich die U-Bahn als Transportmittel an (z.B. ab Checkpoint Charlie: U6 bis Stadmitte, dann U2 zum Alexanderplatz).
Bei Interesse lohnt sich auch noch ein Blick auf die kommunistische Architektur entlang der Karl-Marx-Allee bevor man den Weg zu Marcus Bräu, Lemke Brauhaus oder Brauhaus Mitte und einem traditionellen deutschen Abendessen antritt. Und zu Bier.
(Wir hoffen Tarzan-Bär hat nicht die ganze Aufmerksamkeit auf sich gezogen und Berlin konnte ein wenig genossen werden. Solltest du dich nicht auf den Text oben konzentriert haben können, weil alles, was du gedacht hast "wer zur Hölle Tarzan-Bär" ist, gibt es heir ein Foto von ihm. Auch er liebt Bier!)





















